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Vom Direct Cinema zum Politischen Video-Aktivismus

Kay Hoffmann

pp. 95-107

Der Dokumentarfilm hat sich in den 1960er-Jahren durch gesellschaftliche Umbrüche und die Umstellung auf 16 mm fundamental verändert. Darauf baute in den 1970er-Jahren die Video-Bewegung auf. Zunächst an Universitäten gegründet, verselbstständigte sie sich schnell. Ziel war eine Gegen-Öffentlichkeit zu schaffen und den zahlreichen Protestbewegungen (zum Beispiel Frieden, Anti-Atom, Hausbesetzung, Emanzipation) eine Stimme zu geben. Außerdem gab es zahlreiche medienpädagogische Projekte. Video ermöglichte eine günstige Produktion, die über alternative Vertriebswege verbreitet wurde. In den 1980er-Jahren fand eine Professionalisierung statt und immer öfter entstanden Filme für das öffentlich-rechtliche Fernsehen. Die Video-Bewegung verlor an Einfluss und löste sich weitestgehend auf.

Publication details

DOI: 10.1007/978-3-658-20832-5_5

Full citation:

Hoffmann, K. (2019)., Vom Direct Cinema zum Politischen Video-Aktivismus, in C. Heinze & A. Schlegelmilch (Hrsg.), Der dokumentarische Film und die Wissenschaften, Dordrecht, Springer, pp. 95-107.

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