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(1974) Sachlichkeit, Wiesbaden, Verlag für Sozialwissenschaften.
Grenze und Übergang
Frage nach den Bestimmungen einer cartesianischen Sozialwissenschaft
Richard Grathoff
pp. 223-241
Ganz aussichtslos erscheint der Versuch, in der alltäglichen Erfahrung Soziales von Psychischem scharf zu trennen. Eine Grenze hebt sich erst ab, wenn dieses oder jenes tradierte Deutungsschema die Differenz in einem objektiven Sinnzusammenhang zeigt. Einem Deutungsschema dieser Art gilt die gegenwärtige Studie. Es ist die auf Descartes zurückgehende Konzeption von der Struktur und Grenze menschlichen Bewußtseins, die als umfassendes Deutungsschema mit der Scheidung von Sozialem und Psychischem auch die Grenze setzt zwischen den ihnen geltenden wissenschaftlichen Disziplinen, zwischen der Soziologie und der Psychologie.
Publication details
DOI: 10.1007/978-3-663-14323-9_14
Full citation:
Grathoff, R. (1974)., Grenze und Übergang: Frage nach den Bestimmungen einer cartesianischen Sozialwissenschaft, in G. Dux & T. Luckmann (Hrsg.), Sachlichkeit, Wiesbaden, Verlag für Sozialwissenschaften, pp. 223-241.
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